im januar pollenflug deluxe. ohne antihistamine bekam ich nicht mal annähernd genug luft. immerhin war es schön, dass es geklappt hat, dass der liebste zu seinem geburtstag frei hatte. wir sind nach brühl gefahren, haben uns dort im max-ernst-museum die sehr schöne und inspirierende moebius-austellung angesehen, und dann gleich noch unseren horizont erweitert, und uns (logischerweise) auch die max ernst-ausstellung angeschaut, bei der es ein paar durchaus spannende querverbindungen gab. von dort ging es zur übernachtung weiter nach hasselt.
der kleine gin/tonic-shop dort hat den besitzer gewechselt, was schade ist. die stadt baut ganz massiv wohnblöcke mit nobelshops rund um den alten hafen herum, womit dann auch viel vom alten charme einem hochmodernen und steril-austauschbaren look a la hafen-city weicht – ich habe das gefühl, hasselt hat mich das letzte mal gesehen.
von dort weiter weiter ins nahe brüssel. in brüssel einen p&r-parkplatz zu ergattern, ist quasi unmöglich. klar, das ist ja auch der sinn von p&r, leute daran hindern. am ende landeten wir wieder auf dem parkplatz des atomiums, wo wir mit glück noch einen platz fanden. etwa 15 minuten später war der parkplatz dank stattfindender messe voll. in 1 jahr fällt aber auch diese option raus, dann darf man mit euro 4-diesel nicht mal mehr bis zur messe fahren. in anderen worten, dann wird es attraktiv, den flieger nach brüssel zu nehmen. das spart ja dann co2.
wir hatten uns mit einer brussels card versorgt, 72 Stunden eintritt in 40+ museen und öpnv. das lohnt sich so ungefähr ab dem 4. museum, in 72 stunden also kein ding. das ticket kann man problemlos online kaufen, die öpnv-karte gibt’s dann mit zahlencode am automaten, alles problemlos. wir haben die zeit und das ticket gut genutzt, viel spass gehabt, das wetter reichte von sonnig (am tag an dem wir stationen des comicstripwalks abarbeiteten) über durchwachsen bis regnerisch, aber es war ein schönes langes wochenende, dessen highlight für mich das comic-museum war. daneben waren wir im chocoversum (naja), in der sonderausstellung des automuseums unter dem titel best of british, und im militärhistorischen museum, flugzeuge gucken. des weiteren haben wir bei BOZAR eine keith-haring-sonderausstellung angeschaut (toll aber viel zu viele menschen), und die train world in schaerbeek.
insgesamt sind wir aber zum schluss gekommen, dass städtetrips für uns einfach nichts mehr sind. dazu hat das reichliche kopfsteinpflaster in brüssel beigetragen, vor allem aber die menschenmengen. kurz mal rein, ein museum, essen gehen – okay. aber mehrere tage, das muss nicht sein.