2014 in bildern

januar:

in almería, bei den gemüsebauern europas.

februar:

fast ein monat usa southwest. das wetter ist grossartig.

märz:

Kiel-Oslo-Kiel

Spaziergang in den Besenhorster Sandbergen

mai:

der japanische staudenknöterich wuchert am rande des baturschutzgebiets.

auf der terrasse ist es (fast) immer am schönsten.

juni:

hauptsache wach.

sommer in hamburg

august:

hamburg ist ungewohnt heiss. das leben passt sich dem an. symbolbild.

september:

letzter (spät-) wommertag des jahres. perfekterweise in büsum.

oktober:

neue reisetasche, lang überfällig

foodcamp franken

november:

spontantrip nach brügge

ein enges familienmitglied landet nach unfall für viele Wochen im krankenhaus, ein anderes stirbt nach quälendem ringen mit dem krebs.

2014 darf gern zu ende gehen.

2012 in bildern

januar:

ein von rauhreif umkränztes efeublatt, das wie ein herz aussiehtwinter (spaziergang im ohlsdorfer friedhof)

februar:

steilküste de rostsee ,it schnee und eisschollen-15°C, die ostsee bei grömitz ist zugefroren

märz:

die schwebefähre am nord-ostsee-kanal hängt vor ihren stahlträgern an seilen über dem kanalnordostseekanal, schwebefähre

april:

blick über die altstadt und kirche von lauenburg auf die elbe
lauenburg

umzug

ein nicht müblierter raum, mit hellem holzboden und einer fensterfront, an der wand lehnen kartons

mai:

ein altes flugzeug
flugzeugausstellung hermeskeil

juni:

anemonen im wald

juli:

pinke duftgeranien mit dunkelrosa flecken in den blüten
sommer

august:

altstadt von lüneburg, alte backsteinhäuser im senkungsgebiert
historisches haus am sande, lüneburg
lüneburg

september:

vibram five finger schuhe
neue füsse

oktober:

blick auf den horseshoe bend, arizona
usa

november:

kuerbispizza
bunte kürbispizza gegen trübes grau

dezember:

alter wasserturm im friedhof ohlsdorf, hamburg
winter

ein vogel! ein flugzeug!

zur unterhaltung schaue ich gerade in das science fiction jahrbuch 1983 von moewig. es ist schon lustig, mit fast 25 jahren abstand berichte über trends am buch- und filmmarkt zu lesen, oder eine reportage über den einfluss der scifi auf die neue deutsche welle. die mischung aus storys, fachartikeln und interviews macht das ganze mehr zu einem magazin in buchform als einem klassischen reinrassigen almanach, ein blick auf eine kommentierte liste der bei redaktionsschluss (oktober 1982) in deutschland lieferbaren (deutschen) sf-titel ist von einem schmunzeln begleitet.

unvermittelt stosse ich auf einen klassischen übersetzungsgoof. joachim körber, der heute neben eigenen romanen vor allem als stephen-king-übersetzer bekannt ist, hat die im buch abgedruckte deutsche fassung von norman spinrads kongenialer scifi-kurzgeschichte “It’s a bird! Its a plane!” verfasst. ich weiss nicht, wann die übersetzung entstanden ist – die story ist immerhin zwei jahre älter als ich, und lange vor dem erscheinen des almanachs geschrieben worden – allerdings nehme ich an, dass körber das heute besser kann.

wie der titel bereits dem sachkundigen verrät, geht es um superman. die hauptfigur ist ein psychiater, der sich einer seltsamen anhäufung von patienten ausgesetzt sieht, die sich allesamt für superman halten (und prompt durch den anblick falschen kryptonits massiv geschwächt werden – dass es mal echtes geben würde, konnte sich auch ein science fiction-autor nicht ausmalen).

besagter psychiater hat ein alter ego mit dem namen “superschrumpf”. super-was? genau. schrumpfen heisst auf englisch auch “to shrink”. ein shrink ist (ursprünglich kurz für headshrinker) ein us-amerikanischer slangausdruck für einen psychiater. so wird ein schuh draus… und ich frage mich, warum man nicht einfach ‘supershrink’ hat stehen lassen, oder eine bezeichnung gewählt hat, die dem etwas gerechter wird – ich kann nur vermuten, dass körber der ausdruck damals unbekannt war.